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Das Technologieunternehmen Continental demonstriert im Oktober erstmals ein automobiltaugliches, auf Wellenleitertechnologie basiertes Head-up-Display (HUD) als vollfarbigen Demonstrator für die Windschutzscheibe. Entwickelt wurde der Demonstrator gemeinsam mit DigiLens Inc., einem der führenden Unternehmen in der Projektionstechnologie basierend auf holografischen Gitterstrukturen.

 

„Head-up-Displays und insbesondere solche mit großflächiger Augmentierung leisten eine ideale Unterstützung für den Fahrer. Durch unsere frühzeitige Investition in Wellenleitertechnologie gehen wir einen großen Schritt in Richtung ultrakompaktes AR-HUD, weil wir die höchste Hürde, nämlich das Volumen des Instruments, erfolgreich überwunden haben. Damit rückt eine Industrialisierung des AR-HUD im Fahrzeug in greifbare Nähe“, sagt Dr. Frank Rabe, Leiter der Continental-Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI.

 

HUDs mit grafischen Einfügungen in der realen Verkehrsansicht (= Augmented Reality, AR, = erweiterte Realität) unterstützen den Fahrer intuitiv: Die Einbettung der Augmentierungen in die reale Ansicht lässt den Fahrer sofort erfassen, wo und warum seine Aufmerksamkeit gefordert ist. Virtuelle Navigationshinweise auf der Fahrbahn beispielsweise erleichtern das Fahren und erhöhen die Sicherheit. Beim automatisierten Fahren macht ein AR-HUD auf Wunsch transparent, was das Auto „sieht“ und „plant“. Weil es beim AR-HUD möglich sein muss, im gesamten Sichtbereich des Fahrers Augmentierungen zu erzeugen, führt die bisher übliche Verwendung von Spiegeln im Inneren des Gerätes zu einem AR-HUD-Gerätevolumen von rund 30 Litern – zu viel für die meisten Armaturentafeln.

 

Anders beim neuen Continental AR-HUD: Mit der Wellenleitertechnologie erreicht Continental ultrakompakte Geräteabmessungen mit einem Volumen von 10 Litern. Dies ermöglicht den Einsatz in vielen Fahrzeugen.