Das Infoportal zu Fuhrpark & Logistik

Spätestens, wenn die Temperaturen dauerhaft deutlich über null liegen, sollte der Wechsel von Winter- zu Sommerreifen erfolgen. Michelin gibt sechs Tipps für den Reifenwechsel.

 

Tipp 1: Keine Winterreifen im Sommer

Ein Winterreifen ist speziell für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen ausgelegt, dafür hat er eine spezielle Gummimischung, die viel Sicherheit bei niedrigen Temperaturen von unter 7° Celsius bietet. Dauerhaft über diesem Wert, gar im Hochsommer gefahren, kommt diese Gummimischung schnell „ins Schwitzen“. Das äußert sich in einem höheren Kraftstoffverbrauch des Autos und der teilweise dramatischen Verlängerung der Bremswege. Umwelt und Sicherheit leiden also. Fahren Sie keine Winterreifen im Sommer.

 

Tipp 2: Reifentests als Orientierung

Ihr neuer Sommerreifen soll Ihnen und Ihrer Familie eine hohe Sicherheit bieten, soll den Kraftstoffverbrauch des Autos senken und eine lange Laufleistung ermöglichen. Suchen Sie die Testsieger aktueller Reifentests aus den Autozeitschriften und Tests von ADAC und Co. Besonders die Kombination aus bester Laufleistung, niedrigen Rollwiderstandswerten und kurzen Bremswegen charakterisiert Premiumreifen. „Ein Premiumreifen bietet Ihnen eine hohe Laufleistung, einen geringen Rollwiderstand, kurze Bremswege und so Sicherheit und Nachhaltigkeit“, sagt Agostino Mazzocchi, Direktor Vertrieb B2C DACH von Michelin.

 

Tipp 3: Labelwerte beachten

Das EU-Reifenlabel zeigt Ihnen als Aufkleber auf dem Neureifen oder als Information auf Websites oder im Webshop drei wichtige Indikatoren über die Leistungsfähigkeit des Reifen:

 

  • der Rollwiderstand, eingeteilt in Klassen zwischen A und C und E und G.
  • die Nassbremseigenschaft, eingeteilt in Klassen zwischen A und C und E und G.
  • das Außenrollgeräusch, dargestellt durch einen Lautsprecher mit einer (leiser als Normwert) bis drei (Normwert) Schallwellen und einer Angabe der Lautstärke in Dezibel (dB(A)).

 

Was sagen diese Klassen aus? Beispiel: Der Unterschied im Rollwiderstand eines Reifens kann den Verbrauch eines Pkw mit 1,5 Tonnen Gewicht von Label A zu Label E um 0,35 bis 0,45 l/100 km erhöhen. Es sollte auch die Nassbremseigenschaft beachtet werden, da sich die Bremswege bei Nässe zwischen den Klassen A und G, um mehr als 30 Prozent unterscheiden können.

 

Tipp 4: Beratung in Werkstätten nutzen

Auch, wenn der Reifenkauf im Internet vermeintlich einfach ist – zur Werkstatt müssen Sie ohnehin. Serviceketten wie Euromaster haben ein breites Angebot an Reifen und hier können Sie sicher sein, dass die Reifen korrekt gelagert wurden vor der Montage an Ihrem Auto und sie wirklich neu sind, also das Produktionsdatum nicht lange zurückliegt. Auch bei der Montage von sehr sportlichen Reifen bedarf es kundiger Hand. Nutzen Sie dort auch den Service des professionellen Räderwechsels, der korrekten Auswuchtung und der fachgerechten Einlagerung der Winterreifen.

 

Tipp 5: Doch einer fürs ganze Jahr?

Macht unter Umständen ein Ganzjahresreifen für Sie Sinn? Moderne All-Season-Reifen bieten sehr gute Leistungen im Sommer, mitunter auch sehr hohe Laufleistungen und wenn Sie nicht ständig Fahrten unter hochalpinen Schneebedingungen planen, kann ein Ganzjahresreifen der perfekte Kompromiss sein. Egal ob Sie sich für Sommerreifen oder Ganzjahresreifen entscheiden, mit dem Kauf eines Premiumreifens, eines Testsiegers können Sie sich sicher sein einen hohen Beitrag zur Sicherheit und Nachhaltigkeit Ihrer Mobilität zu leisten.

 

Tipp 6: Und die Umwelt?

Mit dem Kauf des hochwertigen Reifens haben Sie aktiven Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck Ihrer Mobilität. Achten Sie auch darauf, dass der Hersteller des Reifens hohe Investitionen in den Schutz der Umwelt tätigt und Sie so auch sekundär mit dem Kauf eines Premiumreifens helfen die Umwelt zu schützen. Darunter fallen Dinge wie der sozial und ökologisch nachhaltige Anbau von Naturkautschuk oder die Verpflichtung des Herstellers Reifen zu recyceln und hohe Anteile an recycelten Materialien in Neureifen zu verwenden. Aber auch Zukunftsthemen wie Ressourcenschonung oder der Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen aus Biomasse sollten bei der Auswahl der Reifenherstellers eine große Rolle spielen.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.