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Wo sind Fahrzeug und Ladung? Wann genau kommt die Fracht an? Kommt es zu Verzögerungen? Zu welchem Zeitpunkt ist das Fahrzeug wieder einsatzbereit? Fragen, die Logistikern auf den Nägeln brennen. Die ECR-Solutions Servicegesellschaft mbH (ECR) gibt Fuhrparkmanagern und Disponenten mit ihrer „Consolidation Platform EST“ ein leistungsstarkes digitales Managementsystem mit integriertem Echtzeit-Monitor an die Hand, das für Effizienz und Kostenoptimierung entlang der Lieferkette sorgt.

 

Da kann die Tourenplanung noch so ausgetüftelt sein, die Realität sieht meist anders aus. Staus, Unfälle, Pannen oder andere Praxisprobleme bringen den besten Plan zum Kippen. Die vereinbarten Lieferzeiten stimmen nicht mehr und sorgen für teure Lücken in der Supply Chain. Mögliche Konsequenzen: Es drohen Staus an der Rampe, Verzögerungen der Ruhezeiten für die Fahrer oder schlimmstenfalls der Stillstand in der Fertigung eines Kunden.

 

Transportlogistik 4.0 sieht anders aus. Der niedersächsische Mittelständler ECR hat 2013 mit Unterstützung der Förderung des Landes Niedersachsen und der EU seine neutrale und webbasierte Plattform EST entwickelt und im Markt eingeführt. Sie macht eine zentrale digitale Steuerung von Flotten und Transporteuren möglich – unabhängig davon, wie die Flotte zusammengesetzt ist oder welches Telematiksystem zum Einsatz kommt. EST verfügt bereits über 200 realisierte Schnittstellen zu führenden Telematiksystemen; diese repräsentieren über 90 Prozent der am Markt verbreiteten Lösungen.

 

Mit der ETA-Funktion (ETA = Estimated Time of Arrival) erhält der Verantwortliche einen Echtzeit-Überblick über alle für den Auftrag relevanten Informationen, im Branchenjargon auch „Forecasting“ genannt. Mehr noch: Er wird damit kompetent in die Lage versetzt, bei Bedarf frühzeitig und flexibel in den Transportprozess einzugreifen und eine Situation zu „retten“, bevor es zu handfesten Problemen kommt. ETA berücksichtigt nicht nur Echtzeit-Verkehrsinformationen und bekannte Straßensperrungen sondern auch Lkw-spezifische Attribute (Gewicht/Geschwindigkeit). Damit ETA akkurat funktioniert, verknüpft EST im Hintergrund die Geo-Daten aus der Telematik der Fahrzeuge oder Ladungsträger mit den Daten aus dem jeweiligen Transportmanagementsystem, also etwa Adressen, die Be- und Entladezeiten oder die Tourenplanung. Ein ausgeklügelter Algorithmus errechnet fortlaufend die voraussichtliche ETA – in der Regel werden alle 15 Minuten neue Telematikdaten verarbeitet werden.

 

Diese „veredelten“ Transportdaten übermittelt EST dann über die zentrale Schnittstelle zurück in das Transportmanagement- oder ERP-System. So sind alle beteiligten Mitarbeiter immer „up to date“, können also beispielsweise Kunden proaktiv über den aktuellen Transportstatus informieren. Diese Sicherheit gibt ein gutes Gefühl im Arbeitsalltag: Schließlich wissen die Mitarbeiter, dass sie aufgrund der Rückmeldungen des Systems zuverlässig und mit nur einem „Klick“ in den Logistikprozess steuernd eingreifen können. Das „Sahnehäubchen“ für die Fahrer: Umständliche Telefonate mit der Zentrale entfallen – die Kommunikation erfolgt schnell, einfach und eindeutig per SMS oder E-Mail.

 

EST von ECR ist in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Russisch verfügbar – bei Bedarf und Anforderung ist auch eine Anpassung auf weitere Sprachvarianten realisierbar.

 

 

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